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Durch ein Programmheftchen der Kino-Neuerscheinungen bin ich auf diesen Film aufmerksam geworden und finde die Produktion sehr interessant. Werde ich mir wohl ansehen.

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Auch ich möchte darauf hinweisen, dass ab heute die Zeichnungsfrist für die E-Petition „Heilhilfsberufe – Sofortmaßnahmen zur wohnortnahen Versorgung mit Hebammenhilfe“ beginnt und alle darum bitten, diese zu unterzeichnen.

Das Problem ist folgendes:

“Steigende Haftpflichtprämien u. unzureichende Vergütung zwingen Hebammen zum Aufgeben der Geburtshilfe. Dadurch kann die flächendeckende Versorgung nicht mehr sichergestellt werden. […] 1992 waren freiberufliche Hebammen zu einer Jahresprämie von umgerechnet 179 €, incl. Geburtshilfe, versichert. Durch Verzehnfachung der Prämie (2370 €) bis 2009 sank der Anteil der Hebammen, die neben Schwangerenvorsorge u. der Betreuung im Wochenbett auch Geburtshilfe anbieten, auf 23%. Mit der Steigerung der Haftpflichtprämie für das Berufsrisiko Geburtshilfe auf 3689 € ab 1.7.2010 ist absehbar, dass sich die verbleibenden Hebammen aus dem Kernbereich ihres Berufes zurückziehen.”

Liegt euch die zukünftige selbstbestimmte Geburt eurer oder anderer Kinder am Herzen, so registriert euch rasch auf den Seiten des Bundestages und zeichnet am besten sofort die E-Petition ID-11400 mit. Wahlweise könnt ihr euch auch hier das Formular ausdrucken, vollständig ausfüllen und ab in den Postkasten damit.

Es werden bis Mitte Mai 50.000 Unterschriften benötig, damit sich der Deutsche Bundestag mit der drohenden Versorgungslücke befassen muss. Also zögert nicht und helft mit!

Vielen Dank!

Weitere Informationen findet ihr hier:
Deutscher Hebammenverband e.V.
Hebammen-Protest
Süddeutsche Zeitung: „Benachteiligte Geburtshelferinnen“

Gerade heute ist es durch die Medien gegangen.
Das belgische Parlament hat als erstes in Europa für ein Verschleierungsverbot gestimmt und somit ein Gesetz auf den Weg gebracht, was im Ansatz gut gemeint und sinnvoll ist, damit aber vermutlich viele Probleme für die betroffenen Frauen hervorruft.

Ich stehe hinter der Meinung, man solle nicht vollständig verschleiert in die Öffentlichkeit gehen (was sicher nicht nur muslimische Frauen tun sondern auch andere Gesellschaftsgruppen), denn ich möchte gerne sehen können, wer vor mir steht. Dieses Gefühl, jemandem ins Gesicht schauen zu können, finde ich unheimlich wichtig im gesellschaftlichen Miteinander und sei es nur das gemeinsame Schlangestehen im Supermarkt.

Doch nun sollte man diese Regelung auch von der anderen Seite sehen und die religiösen Beweggründe der Muslimen beachten. Muslime möchten nicht, dass ihre Frauen von anderen Männern in ihrer vollen Schönheit gesehen werden und stehen hinter ihrer Überzeugung. Nur weil es ihren Frauen nun nicht mehr erlaubt ist, verschleiert in die Öffentlichtkeit zu treten, werden diese Männer ihre Überzeugung aber nicht ablegen. Ergo, so denke ich, werden diese Frauen das Haus eher nicht mehr oder sehr viel weniger verlassen dürfen, als dass sie weniger verschleiert nach draußen gehen.

Da ich dieses Risiko als gegeben ansehe, finde ich die gesetzliche Regelung nur noch bedingt sinnvoll. Denn auch wenn man meinen könnte, diesen Frauen würde nun geholfen, verstärkt es ihre Unterdrückung wohl nur noch mehr.

Ein Zitat, welches ich auf Spiegel Online gelesen habe, trifft es sehr gut auf den Punkt: Doch so verständlich das Befremden gegenüber den Vollverhüllungen ist – Verbote sind sinnlos. Es geht um die Burka in, nicht auf den Köpfen.

Aber wie seht ihr das?
Befürwortet ihr diese Regelung? Findet ihr es gut oder befürchtet ihr ähnliche Risiken oder gar ganz andere? Oder seid ihr dagegen und sähet es lieber, dass es keine solche Regelung gäbe?

Quellen:
Bann per Gesetz: Belgisches Parlament stimmt für radikales Burka-Verbot
Gesetzesvorlage in Belgien: Wieso ein Burka-Verbot sinnlos ist

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