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Frischluft schnappen kann man auch in der Innenstadt, also bin ich heute losgezogen und habe mich ein bisschen treiben lassen. Unter anderem verschlug es mich zu Six, wo ich einigen kleinen Schmuckstücken ein neues zu Hause gab.

Außerdem machte ich Halt im Buchladen.
Ich schaffte es jedoch wieder nicht ohne mindestens fünf Bücher probelesend einige Minuten zu verweilen.

Währenddessen fiel mir auf, dass ich heute im perfekt aufeinander abgestimmten Grün unterwegs war. Unabsichtlich. So erfreute ich mich doppelt daran – und kaufte ein dazupassendes grünes Buch.

Die Magie der Scheibenwelt

Ein schöner Tag, um sich eine deutliche Spur gesünder zu fühlen! :-)

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Der Schatten des Windes

„Einmal hörte ich einen Stammkunden in der Buchhandlung meines Vaters sagen, wenige Dinge prägten einen Leser so sehr wie das erste Buch, das sich wirklich einen Weg zu seinem Herzen bahne. Diese ersten Seiten, das Echo dieser Worte, die wir zurückgelassen glauben, begleiten uns ein Leben lang und meißeln in unserer Erinnerung einen Palast, wie viele Bücher wir lesen, wie viele Welten wir entdecken, wieviel wir lernen oder vergessen.“

Bereits im Dezember las ich das erste Werk des spanischen Schriftstellers Carlos Ruiz Zafón. Der Schatten des Windes. Brauchte ich einige Seiten, um tief genug ins Geschehen einzutauchen, war ich kurze Zeit später schon im Bann der Geschichte und des alten Nachkriegsszenarios in Barcelona.
5 Tage darauf hatte ich das Buch beendet, nachdem ich wie eine Wahnsinnige durchgelesen hatte. Selten ist es mir passiert, dass ich mehr als 30 Minuten am Stück gelesen habe – doch beim Schatten des Windes konnte ich gar nicht mehr aufhören. Es war wie ein Rausch.

Das Spiel des Engels

„Es ist unmöglich, für längere Zeit in der Realität zu überleben, wenigstens für einen Menschen. Wir verbringen das Leben zum großen Teil träumend, vor allem, wenn wir wach sind.“

Vergangene Woche sah ich dann den Nachfolger des Erstlingswerks (zeitlich gesehen eher der Vorgänger) bei Buch Habel. Keine Sekunde zweifelte ich, es mitzunehmen, da zudem auch noch der Klappentext großes versprach.
Am Freitag begann ich das Buch auf der Fahrt nach München und sog es bis heute Morgen nur so in mich auf. Ein fantastisches Buch!

Zafón versteht es, spannende Romane zu schreiben, die zum einen fantasievolle und thrillerähnliche Elemente erhalten. Er erhält die Spannung und das dringende Verlangen des Lesers ausrecht, zu erfahren, was es mit den ganzen mysteriösen Geschehnissen auf sich hat. Einerseits sind diese gruselig, andererseits herzerweichend und mitfühlend. Man weiß, dass einem als Leser nichts passieren kann – und doch schaut man beim Toilettengang zur Sicherheit nochmal hinter den Duschvorhang. ;) Zafón verwendet die immer gleichen Elemente, um den Leser zu fesseln und doch ist man jedes Mal wieder aufs Neue überrascht.

Ich kann diese beiden Bücher ausnahmslos jedem empfehlen. Eine ausgezeichnete Übersetzung, die von Stilmitteln der deutschen Sprache nur so strotzt. Ein Meisterwerk also!

Ich ziehe es ernsthaft in Erwägung, eines dieser beiden Bücher im nächsten Halbjahr in Deutsch am Kolleg zu präsentieren. Doch wie soll man so facettenreiches Bücher in einen 15 Minuten-Vortrag packen?

heute bekommen.
bin schon sehr gespannt, welche neuen aspekte das buch für mich vorsieht.

eine hausgeburt, das wärs!

Tempobohne

Buchling. Lesen - immer und überall. Historisches, Spannendes, Detailreiches, Sachliches, Klassisches.

Liebling. Ehefrau. Freundin. Zuhörerin. Kollegiatin. Sonnenanbeterin.

Träumerling. Sensibel, ruhig, lustig, chaotisch, laut, geordnet. Bauchmensch.

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