You are currently browsing the category archive for the ‘Kolleg’ category.

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Advertisements

Die lange Pilleneinnahme scheint wirklich alles durcheinander gebracht zu haben. Bisher wollte ich mich auf diese Argumentation ja noch nicht einlassen, aber seit heute wieder die rote Zeit eingeläutet ist, glaube ich es nun auch. Dauert manchmal etwas länger bei mir.

Ich bin gespannt, ob jetzt mal sowas wie eine 28 tägige Regelmäßigkeit eintritt, nach 41 und 51 Tagen. Bliebt dazu nur noch eines zu sagen: Auf in die nächste Runde!

Desweiteren bin ich wirklich entspannt seit die Schmerzen im erträglichen Rahmen angekommen sind. Warum?
* Die Klausurphase ist vorbei!
* Nur noch 13 Tage Schule bis zu den Ferien.
* Nächstes Halbjahr kein Französisch mehr, und Philosophie statt Darstellendes Spiel (Theater).
* In zwei Wochen sind die Theateraufführungen endlich vorbei.
* Gleich ein heißes Bad!

Achja, als Abschluss noch für Katrin: Nein. ;-)

Gerade habe ich wilde Berechnungen angestellt, mit welchem Schnitt ich wohl die Fachhochschulreife abschließen könnte, würde ich Ende Januar 2011 das Kolleg verlassen.

Leider stellte ich erst nach den Berechnungen fest, dass man Kurse aus der Einführungsphase (Klasse 11) nicht mit einbringen darf, ich das aber durchweg getan habe. Dürfte man es, würde ich einen sensationellen Schnitt von 1,1 erhalten. Wow! Ich fasse es nicht – wenn das mal kein Motivationsschub ist.

Jetzt muss ich nur noch daran arbeiten, dass meine Leistungen konstant bleiben und ich guten Gewissens Kurse aus der Qualifikationsphase (Klasse 12) einbringen kann. Man wird sehen.

Als ich im Februar 2009 die Schule begann, war ich die Motivation in Person.
Ich sehnte jeden Morgen den Unterrichtsbeginn herbei, arbeitete eifrig mit, stach hervor, erzielte schnell gute Noten und knüpfte Kontakte. Mehr und mehr kristallisierte sich heraus, dass ich nicht nur wegen des Unterrichts so gerne ans Kolleg ging, sondern auch wegen der vielen Mitschüler, die ich mehr und mehr ins Herz schloss.

Die Einführungsphase verlief durchweg gut. Meine Motivation erlebte ein Hoch nach dem anderen und schien nie wieder verloren zu gehen. Es war ein positiver Kreis. Ich ging gerne jeden Tag zur Schule, erreichte gute Noten, war deswegen erneut motiviert, lernte viel und machte immer meine Hausaufgaben. Meine Fehlstunden im ersten Halbjahr konnte man an einer Hand abzählen und hatten immer einen driftigen Grund.

Doch nach und nach änderten sich alle Faktoren. Die Q-Phase begann, die Leistungsanforderungen stiegen. Ich lerne und mache Hausaufgaben zwar noch immer, aber weitaus weniger. Meine Bereitschaft, weniger zu machen und öfter zu fehlen, ist da – doch noch kann ich mich dagegen wehren und die Vernunft siegt.
Die Kontakte zu Klassenkameraden sind gleichbleibend gut, intensivieren sich sogar von Tag zu Tag. Mit P. verbringe ich die meiste Zeit und auch mit L. habe ich unheimlich viel Spaß und genieße beider Umgebung.

Konkret begann diese Demotivation(sphase) mit einer Englisch-Präsentation Mitte März, die mich schon Wochen vorher in Atem hielt und mich teilweise massiv überfordert. Doch auch das habe ich gut gemeistert und bin mit meiner Beurteilung sehr zufrieden. Aber ein Motivationsschub war das auch nicht. Früher hätte mich das in den siebten Kolleghimmel gehoben.

Weiterhin bin ich also auf der Suche nach einem konkreten Grund für meine immer stärker ansteigende Demotivation, denn auf den ersten Blick erkenne ich nichts – und alles was ich als konkrete Möglichkeit bedenke, verläuft im Nichts.
Vielleicht ist es die Verschiebung meines Lebensmittelpunktes und meiner Zukunftsvorhaben. Der Kinderwunsch ist nun ganz konkret, alle Pläne über Bord geworfen und geändert worden. Meine Gedanken kreisen nun nicht mehr um Englisch, Mathe, Bio, sondern um Übungszyklen, Geburtstermine und Erstaustattung.

Ich hoffe jedoch darauf, dass ich momentan in einem kleinen Motivationsloch sitze und der Ausgang ein paar Schritte weit entfernt ist. Bald werde ich ihn hoffentlich finden und hinaussteigen. Zurückfinden zu dem, was momentan wichtig für mich ist (oder sein sollte…), die Schule.

Ich habe seit diesem Halbjahr Darstellendes Spiel belegt.
Eigentlich bin ich immer sehr unmotiviert, da es donnerstags ab 15.15 Uhr stattfindet. Meine Reserven sind bis dahin immer fast aufgebraucht – geht man wieder zur Schule, ist man bereits nach kurzer Zeit nichts mehr gewohnt.

Doch heute bin ich ganz artig hingegangen, was sich im Nachhinein auch total gelohnt hat. Unsere Aufgabe bestand darin in 3er-Gruppen ein Mini-Drama zu improvisieren und dies an einem beliebigen Ort in der Schule aufführen.
Da ich es die letzen Male immer vergessen habe, war ich heute umso froher, dass ich die Kamera dabei hatte und nicht vergaß, sie in Benutzung zu nehmen. So wurden wir bei unserem grandiosen Auftritt gefilmt.

Für das Video hinter dem nachfolgenden Link gilt das gleiche Passwort wie die hier geschützten Einträge.

Kleiner Tipp: Ich trage ein blau/weiß-kariertes Shirt und eine graue Strickjacke.

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Es ist schön, wenn die Freundin, nach deren Worten man sich seit Wochen sehnt, mittags eine Nachricht schreibt und fragt, ob man heute Zeit hat – und man das bejahen und sich sofort auf den Weg machen kann, ist das ein toller spontaner Tag.

Wir waren Kaffee trinken, sind durch Schuhläden geschlendert (schreckliche Schuhmode dieses Jahr!) und haben viel, viel geredet. Da einiges nachzuholen war, tat das richtig gut. Außerdem fand sie meine Pläne toll und freut sich mit mir! Wundervoll.

Ebenso spontan habe ich nun Hals- und Ohrenschmerzen bekommen. Huch! Sonst bin ich nicht anfällig für sowas und habe mich auch nicht leichter bekleidet nach draußen gewagt als sonst. Außerdem ist niemand in meiner Umgebung krank derzeit. Woher das also? Ich hoffe, dass sich daraus nichts entwickelt.

Ein drittes Erlebnis heute, dass ich unter Spontaneität verbuchen kann, ist die Rückgabe der Chemie-Klausur. Ich habe unfassbare 14 Punkte! Und das mal wieder, obwohl ich die letzten Wochen viel im Kopf hatte, aber weder die Atommodelltheorie Bohr’s noch das Lewis-Modell oder die Ordnung der Schmelzpunkte von Ionenverbindungen nach dem Coulombschen Gesetz. Yeah!

Gerade haben wir wieder Klausurphase.
Das heißt zum einen viel lernen, zum anderen aber auch Zeit mit Freunden verbringen. Zumindest, wenn die Freunde mit einem zum Kolleg gehen. ;)

Heute waren P. und L. bei mir.
Die ersten vier Stunden haben wir geratscht, gegessen und uns in unserer Unmotiviertheit gesuhlt. Doch dann haben wir rangeklotzt und noch zwei volle Stunden gelernt. Es war richtig schön, weil wir zuerst wirklich vier volle Stunden nur geredet und gelacht haben, was keineswegs selbstverständlich ist, wenn drei Leute zusammenkommen.

Diese Zeit heute hat mir wieder deutlich vor Augen geführt, dass ich Freundschaften viel mehr zu schätzen weiß als andere, da ich früher keine wirklichen Freunde hatte. Es ist toll so – und ich bedauere immer weniger, dass meine Jugend so lief wie sie lief. Denn jeder Außenseiter kann zur gefragten Person und zum wirklichen Freundschaftsmensch werden. Und andererseits wäre ich heute auch nicht die Person, die ich bin.

Tempobohne

Buchling. Lesen - immer und überall. Historisches, Spannendes, Detailreiches, Sachliches, Klassisches.

Liebling. Ehefrau. Freundin. Zuhörerin. Kollegiatin. Sonnenanbeterin.

Träumerling. Sensibel, ruhig, lustig, chaotisch, laut, geordnet. Bauchmensch.

Countdown

Daisypath Valentines tickers

Archive

Statistik

  • 16.331 Besucherlein
Advertisements