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Also da war sie ja immer, aber sie kam nicht durch die dicke, dicke Wolkendecke. Heute hat sie es endlich geschafft und so verbrachten wir den Nachmittag natürlich draußen, um ein paar Sommerendorphine auszuschütten.

Es tut so gut, in der lauen Nachmittagssonne zu liegen, die Schleierwolken zu beobachten, vor sich hin zu träumen, die Zukunft zu planen und sich die Welt auch mal upside down anzusehen. Unheimlich entspannend und ruhefördernd.

Morgen wieder!

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In jeder Pause auf dem Balkon sitzen und sich von der Sonne wärmen lassen. Das Pausenbrot, einen leckeren Apfel und das kühle Wasser genießen.

Nach der Schule ein Spaghetti-Eis essen.

Am Nachmittag dann das erste Mal die Sommersandalen anziehen und mit dem liebsten Mann in die Nachbarstadt fahren, eine Pizza kaufen und diese samt Getränk am Rheinufer verspeisen und die Schiffe beobachten. Danach mit vollem Bauch durch die Stadt spazieren und sich die laue Luft um die Nase wehen lassen.

Ja, das ist ein toller Frühsommertag!

… erhalten die Freundschaft. Oder auch die Liebe.
Der Liebste hat mir heute zwei neue Elemente für das Pandora-Armbändchen mitgebracht. Er hat sie selber ausgesucht! Sonst ist das nicht seine Stärke, weil er immer befürchtet, es könne mir nicht zusagen.

In den nächsten Tagen möchte ich mich auch nochmal nach Elementen umsehen. Ich liebe die Individualität dieser Armbändchen!

Pandora

Die beiden rechten Elemente sind die neuen.

Seit ich vor drei Jahren für eine Woche durch die Schweiz getourt bin, bin ich verliebt in dieses Land und in seine landschaftliche und kulturelle Vielfalt. Seen, Berge, grüne Wiesen, Kühe und Schafe auf den Weiden, Städte, traditionelle und moderne Architektur freundliche Menschen und Sonne!

Nun war es endlich wieder soweit und wir fuhren auf einen kurzen Trip in die Schweiz. Ein Schulfreund des Liebsten lebt seit anderthalb Jahren am Zuger See und wartet seitdem mit seiner Freundin auf unseren Besuch.
Da unser Berlinvorhaben leider vor einigen Wochen gecancelt wurde, ergab sich nun endlich eine Chance wieder in das kleine neutrale Land südlich von uns zu reisen.

Am Donnerstag fuhren wir morgens los und kämpften uns durch über 300km, die uns noch von der Schweizer Grenze trennten. Kurz nach Überqueren eben jener hielten wir in Basel und luden am Bahnhof SBB erst einmal die heiß ersehnten Luxemburgerli ein.

Luxemburgerli

Seit ich wusste, dass es in die Schweiz geht, freute ich mich auf diesen lukullischen Genuss und es war so lecker als ich den ersten verputzen konnte.

Nach dieser Freude am Mittag fuhren wir weiter nach Luzern.
Der Liebste verbrachte einige Wochen seinem PJs 2005 dort und so schwelgten wir beide in Erinnerungen während wir durch die kleinen Straßen und Gassen Luzerns schlenderten. Die Sonne schien ein wenig, es war angenehm warm und überall hörte man Schweizer Zungen.

Gegen Abend ging es dann 30km weiter an den Zuger See, um unsere Freunde zu begrüßen. Es ging zum Mexikaner, dessen Gewürze ich leider wieder nicht gut vertrug, aber es schmeckte sehr lecker. Immerhin. ;-) Außerdem war es wunderbar, einfach mal wieder zusammenzusitzen, zu quatschen und die Zeit zu genießen.

Gänseblümchen

Am Freitag musste besagter Freund leider arbeiten, doch wir vertrieben uns die Zeit in Zürich und am Zürichsee. Die Sonne beglückte uns mit wohliger Wärme und das Alpenpanorama ist überwältigend, auch wenn es etwas diesig war und man gar nicht bis zu den Bergspitzen schauen konnte.
Abends saßen wir zu viert gemütlich zusammen, grillten (oder wie die Schweizer sagen: grillieren) und aßen gefühlte Tonnen von Salat. Sehr, sehr angenehm! Selten habe ich mich bei Freunden so wohlgefühlt.

Viel diskutiert wurde auch. Sehr erstaunlich finde ich, dass es bei diversen Gesprächen mit Freunden in den letzten Wochen immer wieder auf das Thema Kinder kam. Oftmals war es nicht von uns initiiert, sondern ergab sich im Gesprächsverlauf. Faszinierend! Ob man es wohl unterschwellig merkt, dass wir ein Böhnchen planen?

Am darauffolgenden Morgen machten wir uns auch schon wieder auf den Heimweg, da der Liebste nachmittags noch auf einem Kongress erwartet wurde, wo er momentan auch wieder weilt.
Das waren also die ersten Ferien, die ich in vollen Zügen genossen habe und mir nicht wünschte, dass die Kollegszeit so bald als möglich wieder beginnt. Diese zwei Wochen kamen mir also schier ewig und unheimlich toll vor. Morgen geht es wieder los – Schuuuule!

Gestern Abend war es dann soweit.
Vier Monate des Wartens hatten ein Ende und wir saßen glücklich und vorfreudig in der Münchner Philharmonie.

Unglaublich beeindruckend, diese hohen Ränge, die Größe des Saals und die bald einsetzende Musik. War das Zusammenspiel von Musik und Sprach-Tonspur vor zwei Jahren beim ersten Teil der Herr der Ringe-Trilogie noch etwas stümperhaft und befremdlich, so haben die Veranstalter in der vergangenen Zeit einiges dazu gelernt. Gestern war es nahezu perfekt und ein vollkommener Genuss!

Philharmonie München

Im April 2011 werden noch einmal alle drei Teile in der Philharmonie gezeigt. Es scheint großen Anklang beim Publikum gefunden zu haben.
Wenn aber alles so läuft, wie ich es mir in naher Zukunft wünsche, dann habe ich kommendes Jahr keine Zeit nach München zu reisen und mich abends vier Stunden in die Philharmonie zu setzen. :)

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